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Viele der Kinder Nepals werden taub geboren oder in Folge einer Krankheit wie zum Beispiel den
Masern taub. Daraufhin kämpfen sie nicht nur mit ihren körperlichen Einschränkungen, sondern
auch mit der Verachtung und Diskriminierung der Gesellschaft, in der sie als "lato" bezeichnet
werden, was im nepalesischen Sprachgebrauch "dumm" bedeutet. Vor allem von verarmten Familien
wird die Ausbildung gehörloser Kinder all zu oft als Zeitverschwendung betrachtet, zumal
für eine solche Investition aus ihrer Sicht keine langfristigen Gewinne zu erwarten sind.
EBT hat sich diesen Kindern angenommen und genau diese Investitionen
getätigt. Seit 2000 fördern wir die Schule für gehör-losen Kinder
in Bhairahawa, deren großes Einzugsgebiet bis weit in den Westen
Nepals reicht. In dieser Zeit ist die Zahl der Schüler um ein Drittel
auf mittlerweile135 gestiegen. 45 von ihnen kommen aus den Grenzgebieten.
Unsere Unterstützung erfolgte sowohl für städtische als auch für
staatliche Projekte. Erstere beinhalteten die Installation fließenden
Wassers, den Bau eines neuen Klassenraumes und eines Volleyballfeldes.
2005 beteiligten wir uns an den Anschaffungskosten für einen Schulbus,
der seitdem in reger Benutzung ist. Staatliche Gelder wurden für
ein Stipendien-Programm der Schule genutzt und finanzierten die
Ausbildung von 30 Kindern der ärmsten Familien. Auf diese Weise
sollte weiteren Kindern ein Anreiz gegeben werden, sich für die
Schule anzumelden und dort zu bleiben. Wir gingen noch einen Schritt
weiter und vergaben eine Stelle an die erste gehörlose Lehrerin
in dieser Region, die sowohl den Kindern als auch deren Eltern jeden
Tag aufs Neue beweist, dass eine gute Ausbildung zu echten Arbeitsplatzchancen
führen kann. 2006 wird die staatliche Unterstützung für die Kinder
Bhairahawas weitergeführt und - als eine neue Initiative - auch
die Schule für gehörlose Kinder in Katmandu mit finanziellen Mitteln
unterstützt.
Das Butwal Tagespflegezentrum (Butwal Day Care Centre - BDDC) wurde in den frühen 1990ern im
Zuge einer Selbsthilfeaktion von einer Gruppe von Eltern behinderter Kinder aufgebaut und ist
in Nepal bisher einmalig. Einer der Gründer ist der britische Gurkha Captain Bishnu Shrestha,
dessen Tochter querschnittsgelähmt ist. Jeden Tag nehmen ungefähr 20 Kinder an anregenden
Spielen oder körperlichen Betätigungen teil. Das Pflegezentrum konnte sogar einige seiner
eigens hergestellten Handarbeiten und andere von den Kindern erstellten Dinge verkaufen und
sich damit zu einem kleinen Teil selbst finanzieren. Die Mitarbeiter des BDDC betreuen weitere
40 Kinder durch Hausbesuche, da sie körperlich nicht in der Lage sind das Pflegezentrum zu
besuchen. Der EBT unterstützt dieses Hausbesuch-Programm in Form einer jährlichen Spende.
Darüber hinaus stellten wir 2004 beratende Unterstützung durch hochqualifizierte freiwillige
Helfer aus England bereit.
2005 beteiligte sich EBT mit £6,000 an der Ausweitung des Geländes. Langfristig ist die Anschaffung
eines speziell ausgestatteten Minibusses (ungefähre Kosten £12,000) geplant, der auch den weiter
entfernt wohnenden Kindern erlauben wird, das Zentrum zu besuchen und an den täglichen Aktivitäten
teilnehmen.
Derzeit fehlen noch £14,900 für das Jahresbudget 2006, welches auf £15,500 festgelegt ist.
Das Geld wird uns helfen, die anfallenden Kosten des Stipendienprogramms für taube Kinder,
das Butwal Day Care Centre, die Hausbesuche und den Hauptanteil der Kosten für den Kauf
eines Minibusses zu decken.
Um speziell für das Projekt der behinderten Kinder zu spenden, benutzen Sie bitte die folgende
Schaltfläche. Vielen Dank.
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