The Esther Benjamins TrustTransforming the lives of marginalised and disadvantaged Nepalese children
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Mädchen in unserem Kinderheim

Gefängniskinder bei einem Picknick

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Erster Schultag für ein Gefängniskind Karatetraining in Kinderheim
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Das Gefängniskinderprojekt, unser erstes Hauptprojekt in Nepal, widmete sich ursprünglich der Vielzahl unschuldiger Kinder, die an der Seite ihrer Eltern in Gefängnissen gefangen gehalten wurden. Später wurde das Projekt ausgedehnt, um auch Straßenkindern und ehemaligen Zirkuskindern zu helfen.


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In Nepal werden viele Erwachsene jahrelang im Gefängnis gefangen gehalten, wo sie auf ihre Gerichtsverhandlung warten, nur um in einigen glücklichen Fällen am Ende nicht-schuldig gesprochen und freigelassen zu werden. Diese Tatsache, vereint mit den langen Freiheitsstrafen für verurteilte Kriminelle, hat natürlich einen verheerenden Einfluss auf das Familienleben. So ist es beispielsweise für die Frauen der verurteilten Männer üblich, so rasch wie möglich wieder zu heiraten, da es in Nepal kein soziales Netzwerk gibt, und die Familien durch die Inhaftierung des Ehemanns und Vaters um ihren Brotgeber beraubt werden. Die Kinder aus erster Ehe sind in solchen Fällen für den neuen Ehemann meist eine Last. Oft sind die Kinder doppelt unerwünscht, da auch die Verwandten des Gefängnisinsassen sich nicht um die Kinder kümmern wollen, weil sie durch die Aufnahme der Kinder in ihre Obhut indirekt vor Nachbarn und Freunden preisgeben würden, einen Häftling in der Verwandtschaft zu haben. Die dadurch entstehende soziale Stigmatisierung ist für die Verwandten untragbar, weshalb sie die Kinder erst gar nicht aufnehmen. Auf diese Weise landen die Kinder von Gefängnisinsassen allzu schnell auf der Strasse oder in Waisenhäusern.

Als wir 1999 auf dieses Problem aufmerksam wurden, befand sich eine Vielzahl von nepalesischen Kindern in Gefängnissen. Sie wurden dort unter unhygienischen und riskanten Konditionen gefangen gehalten. Ihnen blieb vernünftige Nahrung, Unterkunft, Gesundheitsversorgung, Bildung und ihre Freiheit versagt. Als wir 1999 auf dieses Problem aufmerksam wurden, befand sich eine Vielzahl von nepalesischen Kindern in Gefängnissen. Sie wurden dort unter unhygienischen und riskanten Konditionen gefangen gehalten.

Als Folge dieser frühen Arbeit kümmern wir uns seither fortwährend um die meisten der von uns befreiten Kinder. Dies liegt daran, dass die Eltern der Kinder entweder immer noch im Gefängnis sind (zum Beispiel büßen die Eltern von vier Kindern in unserer Obhut eine 21-jährige Haftstrafe für Mord ab) oder zwar entlassen wurden, aber kaum in der Lage sind für sich selbst zu sorgen und ihre Kinder aus diesem Grund alleine lassen. Die Probleme der Eltern werden, wie oben erwähnt, dadurch verstärkt, dass der Strafprozess die Elternteile zu Alleinerziehenden macht. Darüber hinaus gibt es keine Wiedereingliederung für Gefängnisinsassen weshalb diese auch nach der Freilassung stigmatisiert bleiben und in ihren Heimatdörfern unerwünscht sind.

Wir haben uns verpflichtet, für diese Kinder zu sorgen, bis sie alt genug sind, um für sich selbst zu sorgen oder es ihren Eltern möglich ist, sich wieder um sie zu kümmern. Hierbei bieten wir einen hohen Standard, indem die Kinder in Häusern mit familienähnlicher Struktur aufwachsen, wo sie nicht von anderen Kindern in der Gemeinde zu unterscheiden sind. Sie besuchen die örtliche Schule, lernen erfolgreich und holen gleichzeitig die durch den Gefängnisaufenthalt verlorenen Schuljahre auf. Der wichtige Kontakt zu Eltern und Familienmitgliedern wird durch Briefe, Anrufe oder Gefängnisbesuche aufrechterhalten.

Im Jahre 2002 wurde eine Gruppe von zehn Kindern von den gefährlichen Straßen Butwals gerettet und ihnen im nahe gelegenen Bhairahawa Zuflucht gegeben. Zu diesen kamen weitere verlassene oder von der Gesellschaft nicht erwünschte Kinder sowie auch kürzlich Zirkuskinder, die kein zu Hause haben oder deren Familien noch nicht ausfindig gemacht werden konnten. Diese Gruppe von Kindern wurde schon bald zu einer große Familie und die Art, mit der wir uns täglich um sie kümmern, ist in Nepal einzigartig. Wir arbeiten hart für die Kinder und ihre Möglichkeiten, sich auf vielerlei Arten auszudrücken; ein Beispiel dafür ist das. Bhairahawa Mosaik Projekt

Die langfristigen Kosten des gesamten Projektes sind sehr hoch und da es weiter wächst, haben wir einen ständigen Bedarf an Sponsoren, die sich unserem child Patenprogrammanschließen. Wir benötigen noch £24,726 für das für 2006 festgelegte Budget von £51,847. Dieses Geld wird uns helfen, die täglichen Kosten für die Betreuer der Kinder, Nahrung, Kleidung, Ausbildung und medizinische Versorgung zu decken. Um speziell für das Projekt der Gefängniskinder zu spenden, benutzen Sie bitte die folgende Schaltfläche. Vielen Dank.

Gefängniskinder Zirkuskinder
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Kathmandu Kinder

 
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